
Die UBS gestaltet den Zürcher Paradeplatz neu und öffnet das Erdgeschoss ihres Hauptsitzes für die Öffentlichkeit. Ab der zweiten Hälfte 2027 sollen exklusive Gastronomiebetriebe und Modemarken einziehen, um das Finanzzentrum zu beleben. Stararchitekten Herzog & de Meuron führen den Umbau durch, der verschlossene Bankfassaden durch Schaufenster, Restaurants und einen grünen Innenhof ersetzen wird. Ziel ist es, eine öffentliche Passage zu schaffen, die den Platz mit der Bahnhofstrasse verbindet.
Zu den prominenten Mietern gehört das Restaurant "Matsuhisa" des Starkochs Nobu Matsuhisa, das japanisch-peruanische Fusionsküche serviert. Hinter der Filiale am Paradeplatz steht Gil Glasenberg, Sohn des Glencore-Milliardärs Ivan Glasenberg. Weitere Gastronomiebetriebe sind das Bleachers Pub des Zürcher Gastronomen Yves Spink und der Matcha Club, der für japanischen Tee und eine minimalistisch-weisse Ästhetik bekannt ist.
Neben der Gastronomie setzt die UBS auf italienische Mode mit den Marken Sease und Eleventy sowie den französischen Möbelhersteller Roche Bobois. Die Fluggesellschaft Swiss plant einen "Experience Hub", und im Untergeschoss ist ein "Wellbeing-Studio" von Artes vorgesehen. Die Mietzinse orientieren sich am Markt, liegen aber unter den rund 10'000 Franken pro Quadratmeter, die in Toplagen der Bahnhofstrasse üblich sind.
Parallel dazu verlegt die UBS mehrere Kunden-Teams an den Paradeplatz, wo künftig rund 4000 Mitarbeitende in den Gebäuden rund um den Platz arbeiten sollen. Dies soll zusätzliches Leben ins Quartier bringen. Das Projekt zielt darauf ab, den derzeit eher kühlen Verkehrsknotenpunkt in einen offenen und attraktiven Ort zu verwandeln, der auf die angrenzende Bahnhofstrasse ausstrahlt.

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